Linachtalsperre Vöhrenbach
Linach Ausleitung 1998-2006
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Park Donaueschingen
Steinersäge Hüfingen
Stromproduktion
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Das Wasserkraftwerk Steinersäge in Hüfingen

Das Wasserkraftwerk Steinersäge in Hüfingen

Die Steinersäge wurde 1994 von der Betriebs- und Beteiligungs-KG der Gedea in Betrieb genommen. Verwendet wurde die alte, generalüberholte Turbine, die lange Jahre Dienst tat zum Direktantrieb für das Sägegatter der Steinersäge. Auf dem alten Betonfundament wurde das Krafthaus aufgebaut und das Wasser-recht von 3 Kubikmeter pro Sekunde wurde für die Stromerzeugung erschlossen.
1996/1997 wurde die Steinersäge auf Initiative des Elektrotechnischen Institutes (ETI) der Universität Karlsruhe im Rahmen eines Forschungsprojektes, das von der "Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg" gefördert wurde, umgebaut. Es wurde ein hochpoliger, permanentmagneterregter Generator mit variabler Drehzahl eingebaut. Das Getriebe ist entfallen, die Synchronisation mit dem Stromnetz erfolgt über einen neuentwickelten Frequenzumrichter. Im hauseigenen Blatt UNIKATH der Universität Karlsruhe (TH) wurde darüber berichtet.

In der Berichterstattung wurde hervorgehoben, dass an der "offiziellen Inbetriebnahme der umgebauten Anlage in Hüfingen bei Donaueschingen rund 70 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie zahlreiche Zeitungs- und Rundfunkjournalisten" teilgenommen haben.

Die Anlage liefert pro Jahr bei ordentlichen Randbedingungen ca. 100.000 kWh. In 2001 erreichte sie mit 107.024 kWh ihr bislang bestes Jahresergebnis. Auch 2004 produzierte sie mit 102.609 kWh eine ansehnliche Menge sauberen Wasserkraftstrom. Die Anlage wurde von der Betriebs- und Beteiligungs-KG errichtet, um ganz praktisch und zügig in die Wasserkraftnutzung in Hüfingen einzusteigen. Ziel war immer, sie als wirtschaftliche Einheit zusammen mit der Seemühle im Rahmen der Gedea-Bleibende-Energie-Hüfingen-KG zu betreiben.