Kandrich I + II
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Kandrich III
Kandrich IV + V Planung
Grüner Heiner

Windkraftanlagen Kandrich I + II im Hunsrück

Gedea-Windkraftanlagen auf dem Kandrich

Seit August 1999 speist die Windkraftanlage Kandrich I, eine Enercon E 66 (15.66) Strom ins Netz. Die Anlage produzierte so erfolgreich, dass die Gesellschaft im Jahr darauf, im Oktober 2000 die Windkraftanlage Kandrich II, eine Enercon E 66 (18.70) in Betrieb nehmen konnte. Unser Gesellschafter Burkhard Becker hat für den Kandrich eine eigene Internetseite erstellt. Über diese Seite sind auch die Produktionszahlen der beiden Anlagen für das laufende und das vohergehende Jahr nachzusehen. Die beiden Anlagen produzieren zusammen jährlich rund 6 Mio. Kilowattstunden sauberen Strom und entlasten damit die Umwelt. Doch das ist nicht der einzige positive Umwelt-Effekt: Nebenbei wird auch noch die Kuppe des Kandrich freigehalten, um den dort anzutreffenden Borstgrasrasen zu schützen. Eine Aufgabe, die neben dem Städtischen Forst auch noch die biologischen Rasenmäher der Schäferei Daxweiler wahrnehmen.

 

Zur Vorgeschichte: Was tun mit einem entwaldeten ehemaligen Raketenstandort in den Hochlagen des Hunsrück? Die Stadt Ingelheim als Waldbesitzer beantwortete die Frage mit der Nutzung der Windkraft und die Verbandsgemeinde Stromberg wies den ehemaligen Militärstandort im Flächennutzungsplan als Windkraftstandort aus. 1996 schloß die Gedea einen Pachtvertrag mit der Stadt Ingelheim. Ziel war: So viel wie möglich Windstrom vom Kandrich zu ernten. 1997 wurde die GEDEA mbH & Co Windkraftanlagen Ingelheimer Wald/Kandrich KG gegründet.

Mit einem Prospekt ohne große Versprechungen im politischen Umfeld eines von vielen Seiten bekämpften Einspeisegesetzes kam das Vorhaben der Errichtung von zwei großen Windkraftanlagen der 1,5 MW-Klasse nur zögerlich in Gang. Durch das starke Engagement der Kommanditisten, von denen einige zusätzliche Mittel zur Zwischenfinanzierung einbrachten, konnte im August 1999 die erste Anlage in Betrieb genommen werden. Die Produktion lief hervorragend an. Schnell kamen weitere Gesellschafter hinzu. Damit konnte die Zwischenfinanzierung zurückbezahlt werden und die zweite Anlage bestellt werden, die im Oktober 2000 in Betrieb genommen wurde.